Wildnisretter – das Buch entstand im Frühjahr/Sommer 2018. Warum? Einfach weil jeder was tun kann! Und ich mir schon seit einiger Zeit Gedanken mache und nicht nur das, auch aktiv bin in Sachen Naturschutz. Wenigstens das tue, was in meinen Möglichkeiten steht. Mein Hauptarbeitsbereich besteht seit 3 Jahren darin, für die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ein Projekt zu koordinieren und zu organisieren. In meiner Kernkompetenz Marketing/Eventplanung und PR. Im Wildnisretten muss ich noch eine Menge lernen;-)!

Wildnisretter – das ist nicht nur ein schönes Wort. Sondern die Wildnis retten ist wichtig! Weil leider immer mehr Tier- und Pflanzenarten sterben oder stark bedroht sind. Weil unser Müll ganze Landschaften und Meere verschandelt und schon abtötet. Weil immer mehr Menschen gedankenlos werden. Von der Hirnlosigkeit einiger Staatenlenker mal ganz abgesehen, die den Klimawandel leugnen oder Naturschutzgebiete mutwillig und wissentlich zerstören! Weil Insekten sterben und somit auch bald Pflanzen und in der Konsequenz wir. Denn ich möchte nicht auf künstliches Fleisch, Obst aus dem Labor oder mit Gasmaske rumlaufen. Also Gründe genug, tätig zu werden. Das alles klingt drastisch, ja. So ist es auch. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich dann aktiv werde und nicht tatenlos rumsitze oder noch schlimmer: Schlechte Laune bekomme! Das spornt mich an. So kam es, dass ich mit Olaf Irlenkäuser zusammensaß, der sich ähnliche Gedanken machte. Was kann man denn machen, wenn überall Hiobsbotschaften verbreitet werden? Olaf Irlenkäuser ist Geschäftsführer des Wachholtz Verlages und wir fingen an zu planen.

Wildnisretter kannte ich genug aus meiner Tätigkeit – denn sie arbeiten gut und gerne als Experten für die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Somit fragte ich den Vorstand der Stiftung, Walter Hemmerling, wie er es finden würde, ein Buch über das Thema zu begleiten. Projektleitung, Orga und auch Recherche übernehme ich, auch zwei drei Artikel schreiben würde schon passen. Dieser war ebenso begeistert und so starteten wir. Wir holten als Autoren Sven Bode(auch als Filmemacher bekannt)  Kirsten Böttcher und Monika Rössiger mit ins Boot, beides ausgewiesene Redakteure, Monika Rössiger und Kirsten Böttcher Fachfrauen auf dem Gebiet, selbst sogar Biologinnen. In einer Ausschreibung, an der sechs Fotografen beteiligt waren, wurde Holger Stöhrmann als Fotograf für das Projekt gewonnen. Los gings! Nun wurden die Protagonisten und die Stories recherchiert. Die Autoren zugeteilt, Termine abgestimmt, Fototermine koordiniert und wieder recherchiert… Fototermine und Reportagen begleitet, Korrekturen gelesen, Fotos ausgewählt, mit der Grafik abgestimmt. Korrektur gelesen, Fotos ausgewählt, Illustrationen ausgewählt usw. usw. Robert Habeck konnte für das Vorwort gewonnen werden – auch kein leichtes Unterfangen, wenn man an das Arbeitspensum des neuen Parteivorsitzenden der Grünen denkt. Aber auch er hat geschafft, uns pünktlich seinen Text zu übermitteln und sogar dem Wachholtz Verlag auf der Buchmesse in Frankfurt einen Besuch abzustatten.

Insgesamt sind es 12 Geschichten über Wildnisretter geworden. Ihre Arbeit, ihren Ansporn und ihre Ideen. Plus Tipps, was jede*r selbst umsetzen kann.

Bis dann endlich das fertige Buch druckfrisch vom Wachholtz-Verlag kam, verging einige Zeit. Aber es hat sich gelohnt. Schön ist es geworden. Und wir sind alle ein bisschen stolz darauf, unseren kleinen Beitrag zum Wildnisretten beigetragen zu haben. Nun hoffen wir nur noch, dass sich das Buch auch gut verkauft – denn vom Erlös erhält die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Wildnisretter – Wie die Natur in dein Leben passt.

einen Teil ab! Kaufe das Buch am besten in der Buchhandlung Deines Vertrauens regional oder auch unter Amazon. Auch die Kieler Nachrichteten darüber oder der Stern!